Petra Bergmann

Querflöte und Piccolo

Im Alter von 10 Jahren habe ich meinen ersten Querflötenunterricht bei einer Lehrerin der Stadtkapelle erhalten. Damals rekrutierte Kapellmeister Johann Bösendorfer gerade JungmusikerInnen für die eben erst gegründete Stadtkapelle. Aller Anfang war schwer, denn ich habe (leider) nie besonders viel geübt und wollte des Öfteren aufhören. Heute bin ich meiner Mutter dankbar, dass sie mich ermuntert hatte, weiter zu den Proben zu gehen.

Ein wichtiger Wendepunkt im Laufe der Jahre war, als ich nicht mehr nur wegen des Musizierens zur Probe ging, sondern auch der Freundschaften wegen. Schließlich fand ich auch Gefallen daran, das Vereinsleben aktiv mitzugestalten. Mittlerweile kann ich auf viele schöne Stunden „in der Kapelle“ zurück blicken.

Neben einer verantwortungsvollen beruflichen Tätigkeit, ist die Stadtkapelle für mich ein willkommener Ausgleich und fixer Bestandteil meines Alltags. Ich kann das Musizieren in der Gemeinschaft nur jedem empfehlen. Es macht sehr viel Spaß und zählt sicherlich zu den sinnvollsten Möglichkeiten, seine Freizeit zu gestalten. Durch die gemeinsame Aktivität in der Stadtkapelle habe ich viele verschiedene Persönlichkeiten kennen und schätzen gelernt, mit denen ich ohne die Stadtkapelle wohl nie in engeren Kontakt gekommen wäre.